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Pressemitteilung

Gersche Gemeinwohlgespräche: „Gemeinwohljahr vs. Wehrpflicht“

ÖDP Ostthüringen lädt am 9. Januar zum ersten öffentlichen Stammtisch 2026 ein

Die Mitglieder der ÖDP Ostthüringen sehen im neuen Jahr die Bürger weiterhin mit vielen Problemen und Sorgen belastet wie das auch 2025 und die Jahre zuvor der Fall war. Die nationale und internationale Politik versteht es nicht die multiplen Krisen im Sinne der Bürger zu lösen und für tatsächlich mehr Sicherheit und einem Gefühl von positiven Zukunftsaussichten zu sorgen. Alle bisherigen Lösungsversuche aus deutscher und europäischer Sicht scheinen zum Scheitern verurteilt, da ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das sich im Wesentlichen immer noch über fossiles und quantitatives Wachstum am Leben hält, nicht zukunftsfähig ist. 
Als erstes Stammtischthema des ÖDP-Regionalverbandes Ostthüringen im neuen Jahr soll es daher um das Thema „Sicherheit“ gehen. Gerade die Wehrpflicht muss unserer Auffassung nach als gesellschaftspolitisches Thema viel breiter diskutiert werden, kommt in der öffentlichen Debatte aber leider viel zu kurz. Nach einer kurzen Phase emotionalen „Aufschäumens“ in verschiedenen Parteien ebbte die politische Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Wehrpflicht schnell wieder ab. Die Frage, die sich die ÖDP Ostthüringen stellt, ist: trägt eine allgemeine Wehrpflicht zu mehr nationaler und internationaler Sicherheit bei oder muss eine ganze Generation junger Menschen ihre individuelle Entscheidungsfreiheit aus rein symbolischen Zwecken zu opfern bereit sein? Gäbe es bessere Alternativen zur Wehrpflicht und wann stellt sich beim Wehrpflicht-Thema die Frage nach der Gerechtigkeit?
Die Thüringer ÖDP hat auf diese Frage bereits Antworten gefunden. Mit einem Initiativantrag an den Online-Bundesparteitag der ÖDP im Juni 2025 befassten sich die Bundesdelegierten eingehend mit diesem Thema. Im Sinne der Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit wurde die Idee eines Wahlpflichtjahres beschlossen. Mit frühestens 16 Jahren können Jugendliche in einem gemeinnützigen Bereich ein Pflichtjahr für das gesellschaftliche Gemeinwohl absolvieren. Der Wehrdienst wäre weiterhin auch ab 18 Jahren möglich. Mit diesem programmatischen Lösungsvorschlag – weg von der alleinigen Wehrpflicht und hin zur Gemeinwohlpflicht, das auch zivile Einsatzmöglichkeiten enthält – startete die Thüringer ÖDP im November letzten Jahres eine Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/gemeinwohljahr-anstatt-wehrpflicht-fuer-die-zukunft-unserer-gesellschaft/unterschreiben
Die Ökodemokraten aus dem Regionalverband Ostthüringen laden daher alle Interessierten zu einem offenen Austausch über das Thema „Sicherheit“ und „Wehrpflicht“ am 9. Januar 2026 um 18.30 Uhr in das Restaurant „Mai Kitchen“ ein. Wir freuen uns über euren Besuch!

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